Ich erwachte an diesem Morgen mit einem mit starkem Husten, der im Laufe des Tages immer schlimmer wurde. Dank Neocitran und Hustensirup war das Ganze erträglich, machte mich aber ferienuntauglich, so dass Simone und Marco den heutigen Ausflug alleine unternehmen mussten.
Beim Frühstück konnten wir bestätigen, das französisches Brot, welches älter als 10 Minuten ist, bestenfalls als Paniermehl verwendet werden kann. So mussten wir halt etwas mehr Butter darauf schmieren, um das Ganze erträglich zu machen.
Simone und Marco machten sich in der Folge alleine auf, um die Landschaft zu erkunden. Da der Inhalt des Benzintanks ihres Autos zur Neige ging, mussten sie zunächst eine Tankstelle suchen. Das war entgegen der landläufigen Meinung gar nicht so einfach. Eine Tankstelle zu finden, war zwar problemlos, aber eine geöffnete und eine, bei der auch der Visa-Kartenleser funktionierte, war schon viel schwieriger. Zudem hat sie der Tomtom zu zwei Orten geführt, an welchen früher mal eine Tankstelle war, die aber unterdessen nahe liegenden Grossverteilern Platz machen mussten.
Ihr Ausflug führte sie in die Gegend von Aix en provence, wo sie unter anderem das imposante Aqueduc de Roquefavour besuchten.

Um das Touristenfeeling zu vervollkommnen gabs zum Z‘Nacht selbst gemachte Hamburger und Backofen-Pommes-frites.
Den späteren Abend verbrachten alle schweigend und konzentriert vor ihrem Laptop.