Nach einem sonntäglichem Spätstück fuhren wir in Marcos Auto zuerst zum Gorge du Regalon, einer in Felsen erodierten Schlucht. Allerdings prangte am Eingang der Schlucht ein Warnschild, welches das Betreten der Schlucht als Sicherheitsrisiko einstuft und deshalb verbietet. Wir sind trotzdem einige Meter eingestiegen, mussten dann aber - nicht zuletzt wegen Margrits schmerzenden Beines relativ rasch den Rückzug antreten. Die Schlucht selbst ist sehr eindrücklich und wäre wohl unter besseren Umständen durchaus sehenswert.

Die Fahrt ging dann weiter, vorbei an einem Melonenstand nach Lauris, wo Simone eine Poterie ausmachte, die allerdings geschlossen war. Da Lauris auch keine Creperie hergab, fuhren wir weiter nach Cadenet. Das Finden einer Creperie war allerdings schwieriger, als Simone und Marco dies in Erinnerung hatten. Schliesslich liess sich an einer Strassenkreuzung was Creperie-ähnliches finden. Im Norden von Cadenet besuchten wir eine ausgedehnte Schlossruine, von wo aus man eine herrliche Sicht über die Landschaft hat.
Gegen Abend gings weiter nach Cucuron, das ein paar Kilometer nördlich von Cadenet liegt. Zunächst ein kleiner Besuch der engen Gassen und wiederum einer alten Burg, die allerdings sehr viel kleiner als die von Cadenet ist. Im Dorf zurück sahen wir auf einer Orientierungstafel einen Etang, also einen See mitten im Dorf eingezeichnet. Dieser See bestand aus einem etwa 15 mal 50 Meter grossem Zementbassin mit antikem Wasser drin. Links und rechts von Platanen umzäunt. Am Rand des Etang hats auch zwei idyllische Restaurants. Nach einem recht guten Nachtessen im schöneren der beiden Restaurants gings dann recht spät zurück in die Wohnung in Charleval.