Auch an diesem, wiederum sonnigen und sehr heissem Tag ging‘s nicht allzu früh aus dem Haus. Marco hatte via Internet noch einen Kunden zu betreuen und ärgerte sich darüber, dass dieser ohne zu informieren seine Hardware erweiterte.
Schliesslich fuhren wir via Mallemort, Cavaillon nach Fontaine de Vauluse, einem sehr schönen, eindrucksvollen Ort. Hier entspringt die Sorgue. Diese Quelle liefert laut Führer bis zu 120 m3 Wasser pro Sekunde und ist damit die ergiebigste Quelle Europas.


Der Ort selbst besteht im Wesentlichen aus einem Parkplatz und vielen Lädelis, in welchen aber Ware guter Qualität angeboten wird. Hat man einmal die grösste Massierung von Lädelis hinter sich gelassen, gelangt man nach kurzem Fussmarsch durch einen Wald zur eigentlichen Quelle; einem gigantischen, mit Wasser gefüllten Loch am Fusse einer sicher 300m hohen Felswand.

Der Rückweg führt durch eine, von Wasserkraft angetriebene Papiermühle, in welcher Papier nach alter Handwerksart geschöpft wird. Dass ein Souvenierladen anschliesset, erstaunt eigentlich nicht.

Nach einer kleinen Stärkung bestiegen Simone, Marco und ich die die Gegend überragende Burg, von deren einstiger Grösse allerdings nur ein paar Mauern übrig geblieben sind. Trotzdem hat sich der Aufstieg gelohnt, denn die Aufsicht von dort oben ist sehr beeindruckend.



Zum Nachtessen fuhren wir nach L‘isle sur la sorgue; einem Flecken durch den das Wasser der oben erwähnten Quelle fliesst. Am Rande des Kanals sind mehr oder weniger malerisch Restaurants gruppiert. Wir entschieden uns für den „Italiener“.




Nach ein paar Nachtfotos traten wir den Heimweg an und erreichten unsere Bleibe gegen 2300h.