Margrit und ich gingen nach dem Frühstück alleine auf Expedition, da Simone immer noch unter den Einwirkungen der Mittwöchlichen Hitze litt.
Da der gedruckte Reiseführer für unsere unmittelbare Umgebung nichts Besonderes mehr hergab, folgten wir den im Garmin-Navigator eingebauten Empfehlungen. Unser Weg führte uns zunächst zur nahe gelegenen Chapelle Saint Denis, die anfangs 18. Jahrhundert als Dank für die Abwendung der Pest errichtet wurde.



Weiter gings zum „Chateau des Beaulieu“. Der Name „Chateau“ ist hier irreführend. Das Ganze bestand aus einer Weinkellerei, die im Stil der Wirtschafts-Wunder-Jahre gebaut wurde, und den Charme eines lieblosen Vorstadtgebäudes versprühte. Da zudem „geschlossen“ war, versäumten wir keine Zeit und fuhren weiter.
Nächste Station war der „Cimetiere Paysager du Grand Jean“. Hier handelt es sich um einen riesigen, abseits gelegenen und im Wald eingebetteten Friedhof. Meistens sind die Gräber als Familiengräber angelegt. Oft wurden diese Ende des 19. Jahrhunderts angelegt und werden von den entsprechenden Familien bis in die heutige Zeit weiter verwendet.



Solches findet man glücklicherweise eher selten auf diesem Friedhof.
Weiter gings zum „Village des Automates“. Der Name dieser Attraktion liess zunächst alles offen und jeder kann sich hier seine eigene Vorstellung dazu machen.
Das Village des Automates entpuppte sich als Kinderparadies im Stil eines Europaparkes im Frühstadium verbunden mit einem Streichelzoo. Die Zeit reichte nicht mehr für einen Besuch, so dass Margrit die Fotos als Zaungast machen musste.



Letzte Station war die bereits am 29. Juli besuchte Créperie am Fusse der Ruinen von Vernègues. Hier trafen wir Simone und Marco, die am Nachmittag vor ihrer Rückreise noch ein paar Einkäufe tätigten.







Am Abend packten Simone und Marco ihre Siebensachen zusammen und machten sich nach einem einfachen Nachtessen auf den Rückweg nach Hause. Sie fuhren gegen 2000h hier weg ....



.... und erreichten Bettlach um 0230h am frühen Samstag Morgen.